DIE MOIREN

DIE SCHICKSALSGÖTTINNEN

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Zeus

DIE MOIREN

#1 Beitrag von Zeus » 19. Apr 2019, 14:25

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Als Schicksalsgöttinnen des griechischen Göttergeschlechts stehen diese drei Grazien außerhalb von allem und unterstehen keiner anderen Obrigkeit als dem Schicksal selbst. Sie werden geehrt, respektiert und sogar von manchen gefürchtet für das was sie sind. Natürlich müssen sie sich den Gesetzen des Tribunals fügen, aber abgesehen davon haben sie keinen „Herren“ dem sie irgendwie folgen müssen.



KLOTHO
Göttin der Vergangenheit und Spinnerin der Lebensfaden

LACHESIS
Göttin der Gegenwart und Moire die die Länge des Lebensfadens bemisst

ATROPOS
Göttin der Zukunft und Zerstörerin des Lebensfadens



Die Moiren wurden per Erschaffung (nicht tatsächlicher Zeugung) von Hera und Zeus in die Welt gesetzt. Darum fühlen sie sich durchaus mit ihren Eltern (Erschaffern) absolut verbunden. Verbunden aber niemals verpflichtet!
Ihr Zuhause besteht aus mehreren Orten. Zum einen natürlich der Olymp und auch der Hades. Auf der Welt ist es Delphi.

Hier ein kleiner Auszug aus dem Themen-Text zu Delphi:
Delphi ist vor allem für das Orakel von Delphi bekannt.

Es ist die Weissagungsstätte des griechischen Göttergeschlechts.

Zeus war es einst, der zwei Adler über die Welt fliegen ließ und als sie sich in Delphi trafen, bestimmte er diesen Ort als künftiges Zuhause seiner Töchter, die er zusammen mit Hera erschaffen hatte, damit die Welt ein Orakel erhielt. Seither und über alle Zeitalter hinaus, sollte diese Stadt beschützt werden. Einst, als die Gigantomachie noch in weiter Ferne lag, gab Gaia selbst ein weiteres Geschenk dazu. Die geflügelte Schlange Python, die ebenso über die Gabe der Weissagung verfügte und zum Beschützer dieses Ortes werden sollte. Jahrhunderte später sollte Python jedoch durch die Hand Apollos fallen, da die Schlange einst von Hera ausgesandt wurde, um Leto zu verschlingen. Zeus gelang es, diese Intrige zu verhindern, damit Apollo und Artemis zur Welt kommen konnten, doch Leto sollte dennoch sterben. Durch die Vernichtung Pythons, übertrug sich seine Macht, wie auch hellseherische Kraft auf Apollo.

Von da an wurde Apollo zum Beschützer Delphis und somit auch zum Wächter seiner drei Moiren-Schwestern.
Daran hat sich bis heute nichts geändert. Lediglich in den Wintermonaten obliegt es Dionysos, den Schutz der Stadt sicherzustellen. Nur während der Sommerzeit verweilen die Moiren "offiziell" auf der Erde und in Delphi.
Während des Winters leben sie im Olymp. Während des Herbstes im Hades und während des Frühlings im Elysium.

Die Moiren sind eine neutrale Kraft, die sich niemals parteiisch zeigt und stets nur dem Ruf des Schicksals folgt. Selbst Zeus oder Hades haben keinerlei Macht über sie. Kein Gott kann sie aktiv suchen und ausfindig machen. Man weiß nur, dass sie zu bestimmten Zeiten "in der Regel" an bestimmten Orten verweilen "können".

[…]

Ob und wie sich die Moiren allen anderen zuwenden, liegt allein im Ermessen dieser Schicksalsgöttinnen und oft sprechen sie in Rätseln. Kryptisch. Selten nur in klaren Worten. Doch verfügen sie stets und zu jeder Zeit über so genannte Sprachrohre auf der Erde. Dies sind die Pythia. Auserwählte, immer nur menschliche Frauen, die mit der Gabe "des zweiten Gesichts" zur Welt kommen. Ein solches Mädchen, egal wo im griechischen Territorium sie geboren wird, wird bereits im Babyalter nach Delphi gebracht, wo sie ihre Ausbildung erhält und vor allem das Wissen darum, wie sie die Visionen, die ihnen die Moiren zuteil werden lassen, interpretieren könnten. Was natürlich auch niemals frei ist von Fehlbarkeit. So sind die Pythia oberste Glaubenshüterinnen, Wegweiser und Dienerinnen der Schicksalsgöttinnen. Diese Frauen müssen „rein“ sein, um die Visionen empfangen zu können. Was im Klartext bedeutet, dass sie ihre Gabe verlieren, wie auch ihren Status und die Zugehörigkeit zum Tempel, wenn sie von ihrem Weg abweichen. Beispielsweise Kinder bekommen oder ganz einfach gesagt: Sex haben.

Anmerkung: Bei uns im Setting und da wir auch für die anderen Reiche Schicksalsgötter haben, beschränkt sich ihr seherischer Blick und Einfluss nur auf das Geschlecht der griechischen Götter. Das Schicksal und die Bestimmungen der Götter und Sterblichen, Mythwesen (etc) anderer Reiche können sie nicht sehen und auch keinen Einfluss nehmen. Nur wenn alle Schicksalsgötter aller Reiche zusammen treten können sie gemeinsam versuchen einen Blick auf die Zukunft der Welt zu werfen. Doch auch für sie und in ihren Funktionen gilt; sie haben keinen aktiven Einfluss. Sie sehen nur und können „Tipps“ geben, aber tatsächlich warnen oder beeinflussen dürfen sie niemanden. Diese drei verstehen warum es wichtig ist sich niemals aktiv einzumischen, denn sie sehen und verstehen die Geschicke der Welt wie niemand anderes. Hinzukommt das - die Zukunft beispielsweise - immer in Bewegung ist und sie daher nur schwerlich EINEN konkreten Ausgang einer möglichen Zukunft erfassen können. Darum halten sie auch (unter anderem) zurück mit Voraussagen, denn diese können gänzlich schieflaufen, oder anders als zuvor erblickt.

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Freigestellt. Die Damen sollten nur zu ihrer Abstammung passen (Griechisch/Europäisch) und sie sollen auch keine älteren Damen sein :D Sie dürfen sehr gern nett anzusehen sein, aber eine gewisse Ausstrahlung wie Reife und Weisheit wäre natürlich sehr passend. Nicht so sehr das typische Supermodell Ava bitte. Sie sind keine Götter der Liebe oder Verführung.



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